An Yoga ist nicht zu denken, als ich am nächsten Morgen aufwache, das stimmt für mich atmosphärisch nicht. Doch der Pool ist groß genug um ein paar Armzüge durchzuziehen. Ein guter Start für den Tag mit knappen 6 Stunden Flugzeit in zwei Etappen.

Als mich Gilberto wieder zum Flughafen kutschiert, sauge ich ein bisschen Salvador in mir auf.






In Brasilien gibt es viele Gefahrenquellen, eine davon ist den Verkehr zu überleben und heil über die Straße zu kommen. Doch ein Radfahrer muss Suizidgefährdet sein, so wie er sich im Stopp and Go der morgendlichen Rushhour verhält. Er hängt sich an jedes fahrende Gefährt, was er erwischen kann.





Inzwischen fühle ich mich wie George Clooney in dem Film „Up in the Air“. Ich gleite durch die Menschen eines Flughafens wie ein Fisch im Wasser. Und hatte ich nicht Flugangst? Nicht mehr da, das nennt man Exposition. Jetzt sitze ich völlig relaxt am Fenster, betrachte Brasilien von oben und flirte mit dem gut aussehenden Stewart.









Am frühen Abend und einer weiteren Stunde Zeitverschiebung beginnt meine letzte Etappe – der Amazonas.
