Na, hoffentlich wird das nicht mein Markenzeichen in diesem Urlaub, nämlich das Benutzen eines Transportsystem ohne dafür zahlen zu können. 😉
Nach einer Schlaftablette, die ich mir nach dem Essen im Flieger einwarf, kam mir der Flug ruhig und kurz vor. Wir landeten recht pünktlich morgens um sechs. Zügig eilte ich zur Immigration Station, wurde ohne Probleme ins Land gelassen und ließ die Massen von Taxifahrern links liegen, die sich in der Empfangshalle auf mich stürzen wie hungrige Mücken in der Dämmerung. Ich wollte zu Uber! Die Taxifahrer in Rio sind, vorsichtig ausgedrückt, Schlitzohren. Alle Kenner hatten im Vorfeld davor gewarnt, in Rio ein Taxi zu nutzen.
Uber hat eine eigene Abfahrt Station am Flughafen und wenn man eine Fahrt bestellt wird man in, durch eine Farbe definierte Sektion, beordert. Soweit so klar, nur dass ich nicht allein war, sondern viele Ankömmlinge warteten oder aufgeregt hin und her laufend, ihren Uberauto suchten. Die App informierte mich, dass die Fahrt wegen des morgendlichen Berufsverkehrs anderthalb Stunden dauern und knapp 90 R$ kosten würde. Ich buche die Fahrt und wählte als Zahlungsmittel Kreditkarte. Dann aber ploppte eine Fehlermeldung und das System stellte auf Barzahlung um. Nur, hatte ich kein Bargeld. Nichts, Nada! Doch die Bestellung war angenommen. Und ich wollte auch weg vom Flughafen und den Massen, ich wollte endlich am Ziel ankommen. Also hüpfte ich ins Auto, murmelte zu dem Fahrer, der kein Englisch sprach : „I have no cash, no cash, do you understand me?“ Der Fahrer schüttelte freundlich den Kopf.
Im Auto versuchte ich vergebens den Bezahlvorgang zu wiederholen und, ebenfalls vergebens, Pola zu erreichen. Sie las meine WhatsApp Nachrichten nicht. Ich wusste, dass sie morgens Sport trieb, aber um 8:30 Uhr hatte ich immer noch keinen Kontakt. Das machte mich nervös. Währenddessen machte mir der freundliche Fahrer, mit dem ich mich inzwischen über eine Übersetzungsapp verständigte, Vorschläge wie ich trotzdem zahlen könnte. Aber alle Vorschläge setzen voraus , dass ich ein brasilianisches Konto hätte haben müssen.
Kurz vor Ankunft stellte ich dann fest, dass Pola meine Nachrichten nicht bekommen konnte, weil ich für den Mobilfunk WhatsApp gar nicht freigeschaltet hatte. 😵💫Was für eine Aufregung! Am Ende kam Pola nach unten und löste mich aus.
Meine Freunde wohnen mit ihren zwei Kindern direkt an der Copacapana. Erste Reihe, von ihrem Balkon aus sieht man das Meer. Ich kann’s nicht besser haben. Ich war schon in den Wellen!









